Unsere Arbeit
Wir beraten vertraulich, kurzfristig und unbürokratisch, ohne Antragstellungen.
Die Beratungen sind immer kostenfrei und auf Wunsch anonym.
Wir beraten Betroffene unabhängig davon, wie lange die Tat zurückliegt und unabhängig davon, ob eine Anzeige erstattet wurde oder nicht.
Wir hören Ihnen zu. Wir glauben Ihnen. Wir bleiben da.

Beratung & Krisenintervention
- Krisenintervention und Stabilisierung nach akuter Gewalt
- Einmalige Informationsberatung
- Mittel-/ langfristig ausgelegte Beratung mit traumasensiblen und therapeutisch-orientierten Methoden
- Solidarische Paarberatung (nur auf Wunsch der Betroffenen)
- psychoedukative Beratung

Begleitung & Information
- Informationen, z.B. zur Anzeigenerstattung, Gerichtsverfahren oder den Möglichkeiten des Gewaltschutzgesetzes
- Psychosoziale Begleitung von gewaltbetroffenen Personen zu Prozessen, Polizei oder Anwält*innen
- Weitervermittlung an weitere Hilfsstellen

Fachberatung & Fortbildung
- Fachberatung für professionelle Fachkräfte
- Fortbildung für professionelle Fachkräfte
- Vorträge, Seminare und Unterrichtseinheiten
Alle dieser Formen können grundsätzlich auch mit Dolmetscher*innen und/ oder in einfacher Sprache durchgeführt werden.
Unsere Angebote richten sich an:
Betroffene Personen ab 16 Jahren, bei allen Formen erfahrener gewalttätiger Übergriffe.
Diesbezüglich beraten wir explizit zu folgenden Themen:
Psychische/ Soziale Gewalt
- Beleidigungen, Beschimpfungen und Abwertungen
- Bedrohung, Erpressung und Einschüchterung
- Kontroll- und Machtverhalten
- Schuldzuweisung (Täter verschiebt die Schuld für Gewalt an Betroffene)
- Freiheitsberaubung
- Isolierung (Kontakt zur besten Freundin verbieten, Abwertung von der Familie, …)
- Stalking (Nachstellung)
Sexualisierte Gewalt
- sexueller Missbrauch in Kindheit und Jugend
- Vergewaltigung oder versuchte Vergewaltigung
- sexuelle Belästigung, z.B. am Telefon, am Arbeitsplatz, in Schule oder Uni
- sexuelle Nötigung (Zwang zu sexuellen Handlungen, Ungefragtes/ unerwünschte Berührungen, …)
- CatCalling (anzügliche Witze, sexualisierende Kommentare, Hinterherpfeifen, …)
- digitale Gewalt (Erstellen oder Weitergeben intimer Bilder und Videos ohne Zustimmung)
Körperliche Gewalt
- Körperverletzung (Stoßen, Schlagen, Treten, Würgen, Verbrennungen, Verätzungen, …)
- Verletzung durch Waffen oder andere Gegenstände
- Körperliche Bestrafungen
Ökonomische Gewalt
- Verbot/ Zwang von Arbeit
- Einschränkung des Zugriffs auf Geld (Einteilen von Geld, Wegnehmen von Kontokarte, …)
Die verschiedenen Gewaltformen können in unterschiedlichen Konstellationen ausgeübt werden.
Explizit beraten wir zu Partnerschaftsgewalt (Häusliche Gewalt) und zur rituellen und organisierten Gewalt.
